Die ersten Trauben sind gelesen – und damit beginnt auch die Sturm-Saison. Der fruchtig-prickelnde Vorbote des neuen Weinjahrgangs läutet traditionell den österreichischen Weinherbst ein.
Wenn der erste Traubensaft langsam zum Wein wird und es im Glas zu prickeln beginnt, winkt die Sturmzeit. Ab nächster Woche kommt nach und nach frischer Sturm in den Handel und bietet einen ersten Vorgeschmack auf den neuen Weinjahrgang. „Sturm ist der erste Vorbote des neuen Weinjahrgangs und ein fester Bestandteil unserer Weinkultur. Seine fruchtige, prickelnde Art und die kurze Saison machen ihn zu einem besonderen Genuss und zu einem der letzten echten Saisonprodukte“, erklärt Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM).

Am allerbesten genießt man Sturm dort, wo er entsteht: in den Weinbaugebieten, beim gemütlichen Zusammensitzen im Heurigen oder in der Buschenschank, frisch eingeschenkt zu herbstlichen Gerichten. Dann spielt der Sturm all seine Stärken aus: als Vorbote des neuen Jahrgangs, aber auch als einzigartiger Genussbotschafter der österreichischen Weinherkünfte.
5 Tipps für die Sturmzeit:
- Immer aufrecht transportieren: Sturmflaschen gehören weder in die Horizontale noch lose in den Kofferraum. Da sie nicht dicht verschlossen sind, kann Flüssigkeit austreten.
- Kühl und stehend lagern: Im Kühlschrank wird die Gärung verlangsamt. Sturm bleibt aber ein lebendiges Produkt und sollte möglichst frisch getrunken werden.
- Österreichische Herkunft genießen: Besonders authentisch lässt sich Sturm dort entdecken, wo er entsteht – beim Heurigen, in Buschenschänken und direkt bei Winzer*innen in Österreichs Weinbaugebieten.
- Herbstküche dazu servieren: Sturm passt hervorragend zu klassischen saisonalen Gerichten – von Aufstrichen und Brettljause bis zu Maroni und herzhaften Herbstspeisen.
- Vorsicht, süffig: Je nach Gärstadium schmeckt Sturm noch deutlich süß und fruchtig, enthält aber bereits Alkohol. Daher gilt auch hier: bewusst und mit Genuss trinken
Text: ÖMW, Fotos:ÖWM / Blickwerk Fotografie
