HoHo: Wo Arbeit neue Höhen erreicht.

Vom Stadtzentrum führt die U2 direkt zur Station „Seestadt“ – einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Schon beim Aussteigen fällt der Blick auf ein markantes Wahrzeichen: das Holzhochhaus HoHo Wien, Zentrum des neuen Business-Viertels und Symbol für den Wandel moderner Arbeitswelten.

Rund um den See zeigt sich die Seestadt als familienfreundlicher, überraschend grüner Ruhepol mit hoher Lebensqualität. Gleichzeitig arbeiten hier rund 300 Unternehmen in einem urbanen Umfeld, das Themen wie Work-Life-Balance und Smart-City-Strategien konsequent mitdenkt. Denn Arbeit ist längst Teil unserer Lebenszeit – und kein abgespaltener Bereich mehr. Entsprechend verändern sich auch die Orte, an denen wir arbeiten.

Eine kühne Idee.

Ein 84 Meter hoher Turm aus Holz, mitten in einem neuen Stadtteil Wiens – in der Seestadt Wien. Doch was zunächst wie ein Traum klang, wurde mit Mut, Innovationsgeist und einem starken Team von Profis Realität. Strenge Bauvorschriften oder technische Herausforderungen waren kein

Hindernis für den Bau des HoHo Wien. Im Gegenteil: Holz wurde als nachhaltiger Baustoff erkannt – ökologisch, effizient und atmosphärisch einzigartig eingesetzt! Heute, zehn Jahre später, zeigt das HoHo Wien noch immer, dass große Visionen Wirklichkeit werden können – wenn man an sie glaubt. Auf rund 19.500 m2 Nutzfläche treffen moderne Arbeitswelten auf die Natürlichkeit von Holz.

Business meets Holz.

Viele Jahre schien es, als wäre Holz – einer der ältesten Werkstoffe der Welt – in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht. Denn kaum ein anderer Baustoff verbindet Atmosphäre, Natürlichkeit und technische Leistungsfähigkeit so überzeugend. Holz ist warm und gemütlich, zugleich aber hoch belastbar bei geringem Eigengewicht. Es vereint Stabilität und Elastizität, ist vielseitig einsetzbar und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus, indem es Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Büro- und Gewerbeflächen in dieser Form sind einzigartig: Das HoHo Wien besteht zu 75 % aus naturbelassenem Fichtenholz. „Studien wie etwa jene von Joanneum Research zeigen, dass die Raumluftqualität in Holzhäusern als sehr gut bewertet wird. Die Holzatmosphäre wirkt außerdem nachweislich positiv auf Lebensqualität, die persönliche Empfindung und Gesundheit“, betont Peter Lazar, Vorstandsvorsitzender der ViennaEstate Immobilien AG, der das HoHo Wien-Projekt- team von Beginn an begleitete. Und was macht nun die ViennaEstate im HoHo Wien genau?

Holz revolutioniert den Arbeitsalltag.

So modern die Idee des HoHo Wien auch ist, so zukunftsorientiert agiert auch die ViennaEstate-Gruppe: sowohl die Hausverwaltung als auch das Asset Manage- ment des Holzhochhauses liegen in der Verantwortung der ViennaEstate-Gruppe, die so mit ihrem HoHo Wien-Firmensitz selbst tief mit dem Standort verbunden ist. Diese Nähe unterstreicht die Firmen-Philosophie: Immobilien-Expertise wird hier nicht nur beraten, sondern täglich gelebt. Obwohl die ViennaEstate tief im klassischen Wiener Zinshausmarkt verwurzelt ist und dort auch in volatilen Zeiten gezielt Potenziale hebt, zeigt sie sich am Puls der Zeit. Der Übergang von historischer Bausubstanz zum Management nachhaltiger Zukunftsprojekte wie dem HoHo Wien ist dabei kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines ganzheitlichen Ansatzes. Von Investment und Entwicklung bis zur Bewirtschaftung deckt das Team den gesamten Lebenszyklus ab – mit fachlicher Präzision und der nötigen Agilität für moderne Marktanforderungen. Die Seestadt ist vielleicht nicht mitten in der Innenstadt, aber dafür ein echtes Zukunftsviertel mit Charakter.

Ökologische Aspekte.

Die wachsende Aufmerksamkeit der Baubranche für Holz als natürliche Ressource ist ein positives Signal für eine zukunftsorientierte Bauweise. Immerhin verursacht die Herstellung von Zement knapp 8 % der weltweiten CO2-Emissionen – mehr als Flugverkehr und Rechenzentren zusammen, wird vom World Economic Forum, der Internationalen Energieagentur (IEA) und Our World in Data bestätigt. Ein Umdenken ist daher unumgänglich. Gerade Österreich bietet für den Holzbau, auch im Gewerbebereich, dafür hervorragende Voraussetzungen. Jährlich wachsen hier rund 30 Mio. Kubikmeter Holz nach, von denen etwa 26 Mio. Kubikmeter genutzt werden. Die verbleibenden vier Mio. Kubikmeter bleiben im Wald und lassen den Holzvorrat kontinuierlich anwachsen. Umgerechnet bedeutet das: In jeder Sekunde wächst ein Kubikmeter Holz nach. „Das gesamte HoHo Wien ist in nur einer Stunde und 17 Minuten in unseren heimischen Wäldern nachgewachsen“, unterstreicht Peter Lazar erfreut. Die Holzbauweise spart gegenüber einer Ausführung in Stahlbeton rund 2.800 Tonnen CO2-Äquivalente ein. Das entspricht etwa 20 Mio. Pkw-Kilometern oder 1.300 Jahren täglicher Autofahrten von jeweils 40 Kilometern. „Es war uns wichtig zu zeigen, dass Holz als nachhaltiger Baustoff durchaus auch im innerstädtischen Hochhaus ernst genommen – und ökonomisch, wirtschaftlich und ökologisch effizient eingesetzt – werden kann“, ergänzt Peter Lazar.

Wirtschaftsstandort Seestadt – Zukunft im HoHo Wien.

Die Seestadt Wien hat sich längst vom Geheimtipp zum Schaufenster moderner Stadtentwicklung gewandelt. Zwischen Start-ups, Kreativschmieden und inter- nationalen Playern weht hier ein frischer Wind, der die tägliche Arbeit beflügelt. So vielfältig wie das Konzept ist auch das Umfeld – und das in einem der höchsten Holzhochhäuser der Welt.

Die Gewerbeflächen im HoHo Wien sind sehr gemischt: 35 % gehören dem Hotel, 6 % Fitness, 54 % Gewerbe und 5 % Retail. Die noch wenigen freien hochwertigen Gewerbeflächen zwischen 150 und 1.000 m2 im Edelrohbau können flexibel nach Mie- ter*innenwunsch ausgebaut werden. Die Wand- und Deckenelemente aus Fich- tenholz bleiben im Inneren unverkleidet und behalten ihren intensiven, sinnlichen Holzcharakter. Ob moderne Praxis oder exklusives Studio – die Flächen lassen sich an individuelle Visionen anpassen. Immer- hin mietet man nicht nur Quadratmeter, sondern auch stets ein Feeling, das man nicht nur sieht, sondern fühlt. 

TEXT ROMANA HOFFMANN

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