Koexistenz von Forschung, Entwicklung und KI:Perspektiven für die Jugend und unternehmerisches Denken

 KI ist das Thema der Gegenwart. Mittlerweile sind die Algorithmen nahezu ausprogrammiert und es geht darum, Anwendungen und soziale Schnittstellen zu suchen. In diesem Beitrag möchte ich einige Gedanken zur Koexistenz von F&E, KI und insbesondere dem Ecosystem von jungen, unternehmerisch denkenden Menschen darstellen. Wenn man die Entwicklung der KI betrachtet, so hat diese von der Gehirnforschung anfangs profitiert. Im Augenblick ist es notwendig, KI quasi spiegelbildlich zu denken, indem man die Frage stellt: Was müssen wir anders machen, um KI zu nutzen beziehungsweise mit dieser rasanten und hochqualifizierten Entwicklung noch relevant mithalten zu können?

Betrachtet man die Forschung, so haben Menschen im Kreativbereich und in kreativen Verknüpfungen und dem sozialen Bereich gegenüber der KI eindeutig Vorteile. Schafft man es allerdings, diese modernen Tools so einzusetzen, dass man effizienter wird, unter Umständen sogar Fehler vermeidet, dann können wir auch die Produktivität unserer Gesellschaft auf ein neues Level heben. Das ist eine zentrale Herausforderung für die Forschung.

Ein Bereich, dem wir uns am Center für Entrepreneurship sehr stark gewidmet haben, ist die Eigenverantwortung und die selbstständige Gestaltung des Lebensraums. Wenn man jungen Leuten die Freude zum unternehmerischen Denken und Handeln vermitteln möchte, dann kann man natürlich mit modernen Tools auch neue Geschäftssysteme, Prozesssysteme und komplett neue Ecosysteme generieren. Für viele Bereiche kann man festhalten, dass

  • Soziale Intelligenz und Sensibilität 
  • Einsatz der menschlichen Kreativität 
  • Systemisches Denken und technisches Anwendungswissen
  • Bereitschaft zum Umdenken bisheriger Prozesse und Methoden, künftig große Möglichkeiten und Chancen im Konnex mit der KI eröffnet werden. 

Generell gilt, dass das Prüfen auf Plausibilität, das Erkennen von neuen Potentialen und Nutzung der Technologie wichtiger sind als zum Kult erhobene Methoden und traditionelle Strukturen.


TEXT: ALFRED GUTSCHELHOFER
FOTO: FOTOATELIER ROBERT FRANKL


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