Das Empire schlägt zurück

Es ist eine gute Zeit für Emotionen, sagt Christian Walcher, Marketing- & Sales-Manager bei GB Premium Cars. Grund dafür sind unter Anderem ein paar neue und ganz außergewöhnlich spektakuläre Range Rover-Modelle und das „Car of the year 2019“ – der Jaguar I-Pace.

Wir schreiben das Jahr 2008, auf dem Genfer Automobilsalon wirft Land Rover mit dem markanten Concept-Car LRX einen Blick in die Zukunft. Ein erklärungswürdiger Entwurf, die Dachlinie erinnert an klassische Coupés, im Fond Fenster in mittlerer Schießschartengrösse und mächtig große Räder. Man war sich sicher: Sollte es jemals zu einer Serienfertigung kommen, würde davon nichts übrig bleiben. Irrtum. Drei Jahre später steht der EVoque da. Vom Land Rover promoviert zum Range Rover, hatte der neue Eigentümer Tata Motors eine ordentliche Portion Mut bewiesen, die sich, wie man mittlerweile weiß, gelohnt hat.

Fast Forward ins Jahr 2019 und der neue EVoque (ab 40.800 Euro) glänzt mit alten Tugenden, auch für Menschen, denen ihr Karma am Herzen liegt. Mit Recycling Kunststoff verwebtes Wollstoff- oder Eukalyptus-Gewebe im Inneren, dazu die versammelten Annehmlichkeiten der Range Rover-Welt und ein neues Gimmick, das er zur Zeit selbst seinen großen Brüdern voraus hat: Wer 40 plus ist und Lust verspürt, einmal zurückzuschauen, kann das mittels Clear Sight tun – bei dem der Innenspiegel gegen eine Kameraaufnahme ersetzt wird.

Eng verwandt, aber komplett eigenständige Persönlichkeiten: Sozusagen eine Familienaufstellung

Am Anfang war: Tesla. Dann folgten ein paar Jahre Schockstarre der Automobilhersteller. Mittlerweile steht fest, der elektrische Antrieb ist nicht mehr wegzudenken und sorgt im I-Pace (ab 78.770 Euro) für einen neuen Stil der Fortbewegung. Liebhaber haben ihm das Fahrgefühl eines Supersportwagens attestiert, im wohlgeformten Körper eines coupéhaft tiefergelegten SUVs. Immer noch faszinierend:  Wie Beschleunigen und Bremsen, Gasgeben und Verzögern ineinander verschmelzen. Dahinter steckt der „One-Pedal-Rekuperationsmodus“, näher am Autodrom geht nicht und das Ein- und Aussteigen geht leichter vonstatten als auf der Herbstmesse. Innen höchst ansehnlich, eine vorhandene mittlere Kopfstütze deutet auf fünf legale Sitzplätze. Für das Design wichtig, serienmäßig vorhandene elektrisch ein- und ausfahrbare Türgriffe.

Man möchte es ab einem gewissen Punkt im Leben doch ein wenig bequemer haben. Fun Fact: Noch nie zuvor hat ein Auto des britischen Autobauers die begehrte Auszeichnung zum „Car of the Year“ erhalten, worüber man bei GB Premium Cars – Home of Jaguar & Land Rover ziemlich stolz ist.Einmal angenommen, Ihnen wäre der Evoque eine Spur zu klein und der Range Rover Sport zu groß: Was tun Sie dann? Vorschlag: Sie schauen sich den Velar an, der steht nämlich genau in dieser Lücke. Insgesamt schnittiger, schlanker und windschlüpfriger als seine größeren Markenbrüder und für die Jury der World Car Awards 2018 „The Most Beautiful Car on the Planet“. In Zahlen reden wir von 4,80 Meter Länge und einem Basispreis von 61.800 Euro.

Mit dem fein perforierten Windsor-Leder, der elektronisch geregelten Luftfederung, sowie dem Infotainment-System Touch Pro Duo genießen sie absolutes Oberklassen Niveau. Immerhin sind für Nostalgiker drei konventionelle Drehregler geblieben: Zwei für Heizung und Klima, einer für das Radio. Theoretisch gibt es noch einen vierten, mechanischen Drehregler, der aber für die Gangwahl zuständig ist. Der zählt nicht.

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Text von Norbert Wilhelm