Wenn das Glück auf sich warten lässt

Der Weg zum Wunschkind ist für viele Paare ein steiniger. Oft warten Betroffene mehrere Jahre, bis sie sich professionelle Unterstützung holen und lassen wertvolle Zeit verstreichen. Mit der “Initiative 32” möchte Dr. Schenk Paare mit unerfülltem Kinderwunsch früher erreichen, nämlich mit 32.

Dr. Michael Schenk ist Reproduktionsmediziner. Rund 3.000 Glückskinder haben dank ihm bereits das Licht der Welt erblickt.

Mit der “Initiative 32” haben Dr. Schenk und sein Team vom Kinderwunsch Institut ein wichtiges Thema an die Öffentlichkeit gebracht: Die Abnahme der weiblichen Fruchtbarkeit mit fortgeschrittenem Alter. Und fortgeschritten bedeutet in dieser Hinsicht bereits ab 32 Jahren. Dann, wenn wir uns noch als sehr jung empfinden und manche gerade erst ihren Lebensweg gefunden haben.

Dr. Schenk geht es bei der “Initiative 32” jedoch nicht darum, Frauen zu einer frühen Mutterschaft zu bewegen. Die Entscheidung, wann sich ein Paar ein Kind wünscht, ist immer noch eine sehr persönliche, die er als Arzt niemals in Frage stellen würde.

Natürlich hat die Natur vorgesehen, dass wir in jungen Jahren Kinder bekommen, aber die Lebensrealität ist heutzutage einfach eine andere”, erklärt Dr. Schenk die Situation rund um die zunehmend späte Elternschaft. “Mir geht es bei unserer Aufklärungsarbeit im Zuge der “Initiative 32” vorwiegend darum, dass sich Paare mit Kinderwunsch frühzeitig Hilfe holen.” Langes Warten, so der Fertilitätsmediziner, würde lediglich wertvolle Zeit kosten und zu einer großen Belastungsprobe für alle Beteiligten werden.

Je früher sich Paare die Hilfe des Reproduktionsspezialisten holen, desto höher sind die Erfolgschancen und umso weniger aufwändig und langwierig gestaltet sich die Kinderwunschbehandlung. Aber das Leben lässt sich nicht immer so einfach planen. Manchmal finden wir den richtigen Partner eben nicht genau dann, wenn wir am fruchtbarsten sind. “Wichtig ist, dass sich Frauen der Abnahme ihrer Fruchtbarkeit bewusst sind. Nur so können sie rechtzeitig handeln.” Davon ist Dr. Schenk überzeugt und wird dabei nicht müde, über das Thema zu sprechen.

Denn Möglichkeiten gibt es: Bis zum 40. Geburtstag der Frau übernimmt der österreichische IVF-Fond einen Teil der Behandlungskosten und bis zum vollendeten 45. Lebensjahr können Frauen mithilfe einer Eizellspende schwanger werden. Es müsste nur endlich das Tabu rund um das Thema Kinderwunschbehandlung verschwinden. Dr. Michael Schenk arbeitet jedenfalls tatkräftig daran.

Text von: Anna Lisa Kiesel

 

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